Flüsse der Genüsse – Eine kulinarische Entdeckungsreise
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Orte, die aussehen wie gemalt, sattes Grün und sanfte Hügel, Pfade, Wege, Flüsschen: Hohenlohe, die Region rund 60 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, hat viel, um bei Touristen zu punkten. Das soll nicht heißen, dass die Region unweit von Heilbronn ganz der Beachtung entgangen ist. Aber die großen Ströme rauschen an Künzelsau, Öhringen und anderen Städtchen zum Glück vorbei, immer die Autobahn entlang Richtung Nürnberg. Denn jenseits der A6, auf die Jagst zu: Da liegt das echte Hohenlohe, eine enorm ländliche Gegend, die Feinschmeckern (aber nicht nur ihnen) viel zu bieten hat.
Unverwechselbar, wurzelecht, knorrig und dabei weltläufig: Viele Begriffe werden auf die Mosel und ihr berühmtestes Produkt, den Wein, hin angewendet und treffen auch zu. Touristiker, Winzer und andere Gestalter der Region angetreten, mit der so genannten „Dachmarke Mosel“ für Begriffssicherheit und Qualitätsstandards zu sorgen. Ein goldenes M, dessen Linien so mäandern wie die Schleifen des Flusses zwischen Trier und Cochem, verknappt die Eigenheiten der Region zu einem griffige Bild und dient zugleich als Echtheitszertifikat, das für die Authentizität und den Willen der Gastgeber (um die geht es hauptsächlich) bürgt, es ihren Gästen schön zu machen.
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