Flüsse der Genüsse – Eine kulinarische Entdeckungsreise
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Bei der diesjährigen DLG-Weinprämierung holten die Waldulmer Winzer mit ihren Weinen 11 Mal „Gold“ und 3 Mal „Silber“. Die DLG-Weinprämierung gilt als die wichtigste bundesweit und wirkt sich auf das Kaufverhalten von Weinkennern aus.
Im Rahmen des internationalen Degustationswettbewerbs Mundus vini wurde die Oberkircher Winzer eG mit dem Titel „Erzeuger des Jahres“ gewürdigt. Diese Sonderauszeichnung gibt es für besondere Leistungen. Die Oberkircher hatten bei dem Wettbewerb fünf Gold- und zwei Silber-Medaillen erhalten.
n der Geschichte des Weinguts von Franckenstein hat sich die Stadtflucht auf ganz merkwürdige Weise eingeschrieben: Eigentlich nämlich lag das Kellereigebäude des Weinguts von Franckenstein mitten in der Offenburger City, da, wo heute moderne Textilien vor allem an die Frau gebracht werden. Von da sind die Vorgänger der heutigen Pächter, der Familie Huschle, umgezogen und haben ein modernes Gebäude an der Peripherie der Ortenauer Hauptstadt errichtet. Dort auch dort umringen inzwischen Wohnhäuser und ein Krankenhaus das Anwesen der mittelbadischen Winzer. Ihre Weinberge liegen darum in ein paar Kilometern Entfernung. Nahe dem Ort Zell-Weierbach findet sich in Franckenstein’schem Alleinbesitz das Neugesetz, gleich nebenan der Abtsberg. Etwas weiter, im Kinzigtal bei Gengenbach, findet sich das durch Motorradrennen bekannt gewordene Dorf Berghaupten, wo vor allem Weißburgunder, Chardonnay und Riesling gedeihen.
Rund zehn Kilometer nördlich von Offenburg zweigt das Renchtal aus der Rheinebene ab. In der Nähe des Marktstädtchens Oberkirche herrschen nicht nur vom Klima, sondern auch vom Boden und dem Gelände her Grundlagen für den Weinbau. An den Hängen und auf günstigen Flachlagen wachsen Rote und Weiße, die die Oberkircher Winzergenossenschaft (WG) von der Traube übers Fass in die Flasche bringt und damit in wachsendem Maß über die eigene Region hinaus erfolgreich ist.
Baden-Baden – dieser Namen entfaltet noch immer seine Glanz. So besehen war es ein kluger Schachzug der Winzer und Genossenschaftler aus den Ortsteilen rund um Neuweier, ab 2006 die Kurstadt in den Namen und die Silhouette des Spielcasinos in das Logo zu nehmen. Die Weine der rund 700 Erzeuger mit einer Gesamtfläche von derzeit 164 Hektar tragen dem Baden-Badener Prestige in mehr als einer Hinsicht Rechnung und verbinden eine qualitätsorientierte Machart mit einem Optimum an Trinkvergnügen, sind elegant und zugänglich zugleich. Im Mittelpunkt des Sortiments stehen denn auch zwei Klassiker: Riesling, der mit 55 Prozent den Hauptanteil stellt, und Spätburgunder (36 Prozent).
Noch ist die Lese längst nicht in Sicht, noch reifen die Trauben am Stock – und trotzdem hat die Winzergenossenschaft (WG) Durbach (www.durbacher.de) schon in gewissem Sinn die Ernte eingefahren: Bei mehreren Verkostungen von Weinzeitschriften schnitten die Ortenauer gut bis sehr gut ab. Überzeugen konnten die eh schon bei Kritikern und Verbrauchern als überdurchschnittlich bekannten Erzeuger aus der Umgebung von Offenburg unter anderem mit ihren trockenen Sauvignon-Blanc-Spätlesen der Jahrgänge 2009 und 2008.
Verführerisch ist sie schon, die Kulisse des „Blumen- und Weindorfs“ Sasbachwalden. Unweit von Baden-Baden und der Stadt Achern gelegen, nimmt der Ort den genussfreudigen Besucher mit mindestens zwei sehr guten Hotels nebst eben solcher Restaurants für sich ein – mit Gutbert Fallerts „Talmühle“ (www.talmuehle.de) und mit dem „Engel“ (www.engel-sasbachwalden.de) der Familie Decker, in der Schwiegersohn Christian Mamber (ehemals Hotel Colombi, Freiburg) kocht. Hier können auch die Sinne auf Urlaub gehen – nicht zuletzt dank der Winzergenossenschaft (WG) Alde Gott (www.aldegott.de), die vor allem durch Spätburgunder und Riesling weit über die heimatliche Region auf sich aufmerksam macht. Was hier auf die Flasche kommt, hält, was das Charisma der Landschaft verspricht.
Die zehn besten Riesling-Betriebe der Ortenau wurden jetzt im Rahmen einer Gala im Hotel Dollenberg gefeiert. Das Weingut Schloss Ortenberg hat den Wettbewerb als bester Riesling-Betrieb der Ortenau gewonnen. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei das Weingut Andreas Laible und das Weingut Markgraf von Baden Schloss Staufenberg, beide Durbach. Die drei besten trockenen Rieslingweine kommen vom Weingut Markgraf von Baden, Weingut Andreas Männle und Weingut Alexander Laible, alle Durbach.
Mit Tipps und Weinempfehlungen zu 153 verschiedenen Grillgerichten stellt die „Badischer Wein GmbH“ ab sofort eine „Grillbroschüre“ per Download zur Verfügung, die von der renommierten Sommelière Nathalie Lumpp kompetent mit zahlreichen nützlichen Hinweisen zum passenden Wein begleitet wurde – ein idealer Berater für Grillfans und auch ein nützliches Mitbringsel.
Die Broschüre enthält so ziemlich alles, was mit professionellem Grillen zu tun hat: Wie organisiere ich eine Grillparty? Wie werden Fleisch und Fisch vorbereitet? Wie erkenne ich Qualitätsware? Welche Temperatur benötigt welcher Wein, um sich geschmacklich voll entfalten zu können? Was sind die perfekten Grillzeiten für welches Grillgut? Wie kann ich meiner Familie und meinen Freunden ein gesundheitlich unbedenkliches Grillvergnügen bieten? Brauche ich einen Kohle-, Gas- oder Elektrogrill?
Dann beginnt es mit leckeren Vorspeisen, Salaten und Antipasti und den jeweils passenden Weinen – von A wie Auberginen (leichter Grauburgunder) über G wie Garnelen ( Barrique-Weißburgunder oder Chardonnay) bis Z wie Ziegenkäse (Riesling Spätlese). Fleischklopse brauchen einen leichten Rosé, zum Lammfleisch passt ein kräftiger Spätburgunder, Schweinebauch, Schweinshaxe, Spanferkel und Bauernbratwurst rufen nach einem badischen Grauburgunder, die Rostbratwurst nach einem Silvaner und das Wiener Würstchen nach dem Markgräfler Gutedel. Barsch, Heilbutt, Kabeljau, Seehecht und Steinbutt harmonieren mit dem spritzigen badischen Weißburgunder, Forelle, Hummer und Muscheln fühlen sich mit Riesling wohl.
Der Grillführer enthält natürlich auch jede Menge vegetarischer Gerichte, so z.B. Asiatisches Gemüse (Scheurebe, Traminer), Pilze und Ofenkartoffeln (Grauburgunder), Gemüse-Flammkuchen (Sauvignon Blanc) und Maiskolben (Rivaner). Zum Dessert empfiehlt Nathalie Lumpp zur Ananas eine Riesling-Auslese, zum Erdbeer-Grillspieß einen Rosé, zum Schokoladenkuchen eine Spätburgunder Beerenauslese, zur Mango einen Solaris, zur Pflaume eine Weißherbst Auslese.
Der Grillführer der „Badischer Wein GmbH“ ist nach den Worten von Geschäftsführer Walter Nöhren „ein Muss für jeden anspruchsvollen Genießer, der seinen Gästen das perfekte Grillerlebnis bieten möchte: Die Broschüre enthält alle wesentlichen Informationen rund ums kompetente Grillen – und mit Nathalie Lumpps treffsicheren Weinempfehlungen wird das Ganze dann vollends zum kulinarischen Erlebnis.“
Die Broschüre mit einem Umfang von 30 Seiten kann kostenlos – als Service der badischen Winzer – von der website www.badischerwein.de heruntergeladen werden.
Unter den badischen Weinlandschaften ist sie gewiss nicht die geringste: Die Ortenau bietet auf rund 70 Kilometer Länge zwischen Baden-Baden und Diersburg zwischen Offenburg und Lahr eine ganze Reihe von hervorragenden Winzern – zum Beispiel Andreas Laible und Jacob Duijn.
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Hundert Prozent Öko, hundert Prozent Mosel: Timo Dienhart und seine merk-würdigen RieslingeMögen Winzer auch noch so ausgeprägte Individuen sein: Timo Dienhart aus Maring-Noviand ist immer auch anders. Der junge Mann aus dem Ort im Liesertal, das unweit von Bernkastel-Kues (Orte mit Bindestrich sind in dieser Region nicht gerade selten) an das der Mosel stößt, gehört mit seinem Weingut Zur Römerkelter (www.roemerkelter.de) zu den profilierten ökologischen Erzeugern der Region. Was sein Vater 1977 begonnen hat, führt der Sohn heute konsequent und von großer Überzeugungskraft getragen weiter.
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