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	<title>Christophs Weinlese</title>
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	<description>Flüsse der Genüsse - Eine kulinarische Entdeckungsreise</description>
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		<title>„Hex“ im neuen Gewand</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 15:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hex vom Dasenstein pr&#228;sentiert sich in einem neuen Erscheinungsbild am Markt. Aus der knorrigen Hex ist eine moderne, weltoffene junge Hexe geworden. Damit kommt der Winzerkeller dem vielfachen Wunsch von Kunden, H&#228;ndlern und Gastronomie nach, k&#252;nftig ein zeitgem&#228;&#223;es Gewand f&#252;r die Hex zu w&#228;hlen. Damit sieht die Verwaltung die Weichen f&#252;r die Zukunft gestellt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hex vom Dasenstein pr&auml;sentiert sich in einem neuen Erscheinungsbild am Markt. Aus der knorrigen Hex ist eine moderne, weltoffene junge Hexe geworden. Damit kommt der Winzerkeller dem vielfachen Wunsch von Kunden, H&auml;ndlern und Gastronomie nach, k&uuml;nftig ein zeitgem&auml;&szlig;es Gewand f&uuml;r die Hex zu w&auml;hlen. Damit sieht die Verwaltung die Weichen f&uuml;r die Zukunft gestellt. Noch vor Ostern wird das gesamte Sortiment der Hex vom Dasenstein mit neuen Etiketten in den Regalen stehen.</strong></p>
<div id="attachment_960" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-960" href="http://www.weinlese-seite.de/2012/02/hex-im-neuen-gewand/still_4_hex-neu/"><img class="size-medium wp-image-960" title="Still_4_hex neu" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2012/02/Still_4_hex-neu-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">In Sachen Sp&auml;tburgunder schon sehr kompetent: Die Winzer der Hex vom Dasenstein aus Kappelrodeck pr&auml;sentieren ihre Weine im neuen Gewand. Foto: Hex</p></div>
<p>Der Hinweis aus der Kundschaft des Winzerkellers Hex vom Dasenstein, das Erscheinungsbild zu erneuern, sei immer lauter geworden, erl&auml;uterte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&uuml;rgen Decker bei einer Pressekonferenz. Der Auftritt der alten Hex habe nicht mehr dem Inhalt entsprochen, hie&szlig; es. „Frischer Wind“ sei gefragt gewesen, der dem qualitativ hochwertigen Produkt auch in der Zukunft angemessen ist. Denn in der Weinbranche habe sich in Ausstattung und Etiketten in den zur&uuml;ckliegenden Jahren sehr viel getan. Viele Weink&auml;ufer achten in erster Linie auf das Erscheinungsbild und lassen sich von diesem ersten Eindruck beim Kauf leiten, berichtete J&uuml;rgen Decker von den Erfahrungen im Vertrieb. „Unser Logo war f&uuml;r einen Nichtkenner der Hex kein hochwertiges Erscheinungsbild mehr.“ Der Winzerkeller Hex vom Dasenstein sei zwar ein bekannter Weinerzeuger in Deutschland, aber „nicht jeder kennt uns.“ Fortan will man mit dem neuen Erscheinungsbild Gefallen finden bei jenen, die bisher nicht unbedingt Hex affin sind und beim j&uuml;ngeren Weinpublikum.</p>
<p>Man habe also nicht mutwillig das traditionelle Logo „&uuml;ber Bord geworfen“, sondern habe sich auf der Basis der Traditionen im Haus f&uuml;r die j&uuml;ngere, schmeichelhafte Hex entschieden. Zusammen mit Grafik Designer R&uuml;diger Ertel habe man durchaus &uuml;ber ein Facelifting nachgedacht. Nach den ersten Entw&uuml;rfen jedoch habe sich das zehnk&ouml;pfige Verwaltungsgremium einstimmig f&uuml;r die neue Bildmarke entschieden. „Dieses Logo ist die Zukunft. Es ist gemacht als etwas Bleibendes. Es ist au&szlig;erdem ein Logo mit hohem Wiedererkennungswert,“ hie&szlig; es. So ein Bildlogo gebe es nicht noch einmal, erkl&auml;rte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Decker und sieht darin wie bisher in der Hex ein Alleinstellungsmerkmal. An der alten Hex war seit Gr&uuml;ndung des Winzerkellers im Jahr 1934 wenig ger&uuml;ttelt worden. Nun sei es an der Zeit gewesen, einen komplett neuen Auftritt zu finden.</p>
<div id="attachment_963" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-963" href="http://www.weinlese-seite.de/2012/02/hex-im-neuen-gewand/hex-neu-downsize/"><img class="size-medium wp-image-963" title="hex neu downsize" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2012/02/hex-neu-downsize-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Die drei &quot;Hexenmeister&quot;: Vorsitzender Alois Huber, Kellermeister Marco K&ouml;ninger und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&uuml;rgen Decker (von links). Foto: WG</p></div>
<p>„Die positive Resonanz, welche uns m&uuml;ndlich und per E-Mail zuteil wird, best&auml;tigt uns in unserer Entscheidung “, sagte Decker vor der Presse. Bei der Pro Wein in D&uuml;sseldorf Anfang M&auml;rz wird man die neue Hex erstmals vor gro&szlig;em internationalen Fachpublikum pr&auml;sentieren.</p>
<p>J&uuml;rgen Decker und Vorstandsvorsitzender Alois Huber versicherten vor der Presse, dass “wir schon wissen wie man Werte zu achten hat.“ Dies werde &uuml;berdies am traditionellen Weinausbau deutlich, aber auch wie man die Geschichte der Hex bewahrt und achtet. „Das zeigen wir mit unserer gesamten Unternehmenskultur.“</p>
<p>Die neue Hex ist wertig in ihrer Ausstattung und Anmutung. Die Reliefpr&auml;gung und das besondere Papier der Etiketten machen die Hex vom Dasenstein sogar f&uuml;hlbar. „Die Hex mit allen Sinnen genie&szlig;en“ sei der Anspruch, mit dem die neue Ausstattung antritt. „Wir erhoffen uns neue Impulse. Wir wollen auch eine Klientel ansprechen, die wir vorher nicht erreichen konnten.“ Man wolle der modernen Gesellschaft das Erlebnis Wein auf sympathische Art und Weise neu vermitteln.</p>
<p>Alle Wei&szlig;weine erhalten einen Long-Cap-Schraubverschluss, ebenso die Sp&auml;tburgunder-Rotweine Qualit&auml;tswein und Kabinett. H&ouml;here Qualit&auml;ten werden noch mit Naturkorken ausgestattet. Seit zwei Wochen sind alle Hauptartikel bei den H&auml;ndlern komplett mit neuen Etiketten angeliefert. Die Fr&uuml;hlings- und Sommerweine werden diese Woche gef&uuml;llt und n&auml;chste Woche ausgeliefert. Noch vor Ostern wird das Sortiment voll umf&auml;nglich im neuen Kleid drau&szlig;en am Markt stehen unter dem Motto, welches derzeit die Flaschenanh&auml;nger ziert: „Bew&auml;hrte Qualit&auml;t im neuen Gewand.“ Auch die Hausfassade am Winzerkeller wird gem&auml;&szlig; dem neuen Werbeauftritt in diesen Tagen angepasst. (suwa)</p>
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		<title>Mosel-Genuss in r&#246;mischen Mauern</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Mosel]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine der beliebtesten Weinveranstaltungen des Mosellandes fand zum 20. Mal in Trier statt: Beim Weinforum Mosel standen 193 Weine und Winzersekte von rund 125 Weinbaubetrieben des gesamten Anbaugebietes -­ von der Obermosel &#252;ber Saar, Ruwer und Mittelmosel bis zur Terrassenmosel - in den r&#246;mischen Thermen zur Probe bereit. Mehr als 2.000 Besucher, darunter G&#228;ste aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern, genossen die besondere Weinprobe im einzigartigen antiken Ambiente unter dem Trierer Viehmarkt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;">Eine der beliebtesten Weinveranstaltungen des Mosellandes fand zum 20. Mal in Trier statt: Beim Weinforum Mosel standen 193 Weine und Winzersekte von rund 125 Weinbaubetrieben des gesamten Anbaugebietes -­ von der Obermosel &uuml;ber Saar, Ruwer und Mittelmosel bis zur Terrassenmosel &#8211; in den r&ouml;mischen Thermen zur Probe bereit. Mehr als 2.000 Besucher, darunter G&auml;ste aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern, genossen die besondere Weinprobe im einzigartigen antiken Ambiente unter dem Trierer Viehmarkt. Neben vielen Stammg&auml;sten nutzten viele neue Besucher die Gelegenheit, Rebsorten und Weinstile der Region kennenzulernen. F&uuml;r Weinfreunde und Fachbesucher aus Gastronomie und Handel bietet das Weinforum die Gelegenheit, interessante Weine auch unbekannter Erzeuger zu entdecken.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;"></p>
<div id="attachment_954" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-954" href="http://www.weinlese-seite.de/2012/01/mosel-genuss-in-roemischen-maueren/weinforum2012-097_fotoarnoldi-klein/"><img class="size-medium wp-image-954" title="Weinforum2012-097_FotoArnoldi klein" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2012/01/Weinforum2012-097_FotoArnoldi-klein-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Ort f&uuml;r angeregte Gespr&auml;che: das Weinforum in den Trierer Viehmarktthermen. Foto: Moselwein/Arnoldi</p></div>
<p>Mosel-Weink&ouml;nigin Andrea Schlechter, die Trierer Weink&ouml;nigin Anna Gette sowie Weinbaupr&auml;sident Rolf Haxel als stellvertretender Vorsitzender des Weinbauausschusses der Landwirtschaftskammer und Hans-Rudolf Kiesgen als stellvertretender Vorsitzender des Moselwein e.V. hie&szlig;en zur offiziellen Er&ouml;ffnung zahlreiche Ehreng&auml;ste aus Verwaltungen, Beh&ouml;rden, Verb&auml;nden und von den Medien sowie Vertreter der Weinwirtschaft willkommen. Rolf Haxel dankte den Sponsoren und Kooperationspartnern, allen voran der Sparkasse Trier und dem Gerolsteiner Brunnen sowie Verkehrsverbund Region Trier und Bahn, f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Veranstaltung.</p>
<p></span></span></p>
<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;">Angesichts der gewaltigen Nachfrage nach Eintrittskarten, die aufgrund der begrenzten r&auml;umlichen Kapazit&auml;ten bei weitem nicht befriedigt werden konnte, versprach Hans-Rudolf Kiesgen im Namen der Veranstalter – Moselwein e.V. und Landwirtschaftskammer – das an einer L&ouml;sung f&uuml;r das Weinforum 2013 gearbeitet werde, um wieder mehr interessierten Weinfreunden und Winzern die Teilnahme an der beliebten Veranstaltung zu erm&ouml;glichen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;">Der Ansturm auf die Karten war im November so gro&szlig; gewesen, dass bereits wenige Stunden nach Start des Vorverkaufs in den Dienststellen der Landwirtschaftskammer in Wittlich und Trier alle Tickets vergriffen waren. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;">Das Weinforum findet seit 1992 als Pr&auml;sentation ausgew&auml;hlter Weine aus der Wein- und Sektpr&auml;mierung der Landwirtschaftskammer statt. In den Viehmarktthermen war es seit 2006 das siebte Weinforum, bis November 2004 fand die Veranstaltung im Rheinischen Landesmuseum in Trier statt. Im Forumsbereich wurden in diesem Jahr 118 Weine mit silbernen und goldenen Kammerpreism&uuml;nzen, geordnet nach Rebsorten, Geschmacksrichtungen und Qualit&auml;tsstufen, pr&auml;sentiert. Zudem stellten sechs Staatsehrenpreistr&auml;ger sowie drei weitere Ehrenpreistr&auml;ger der Landesweinpr&auml;mierung Rheinland-Pfalz insgesamt 55 Produkte vor. Seit einigen Jahren bietet das Weinforum auch eine Plattform f&uuml;r die Pr&auml;sentation von Gemeinschaftsinitiativen. Hier waren die Elblingfreunde der S&uuml;dlichen Wein-Mosel mit einer Auswahl von elf Weinen ihrer Betriebe vertreten. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;">Aus dem internationalen Steillagen-Weinwettbewerb CERVIM wurden sieben pr&auml;mierte Moselweine sowie je ein Wein von Ahr und Mittelrhein gezeigt, die gleichzeitig auch bei der Landesweinpr&auml;mierung ausgezeichnet worden waren.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Legacy Sans ITC Pro Book, monospace;"><span style="font-size: x-small;">Riesling als wichtigste Rebsorte des Weinanbaugebietes Mosel stand auch beim Weinforum im Mittelpunkt: 160 Weine und Winzersekte dieser Rebsorte wurden vorgestellt, vom trockenen Hochgew&auml;chs bis zur edels&uuml;&szlig;en Auslese. Weitere bedeutende Weine der Region wie Elbling, Wei&szlig;burgunder, Auxerrois und Sp&auml;tburgunder rundeten das Angebot ab. (as)</span></span></p>
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		<title>Nicht weit weg vom Wein: Josef Zotters Poesie aus Schokolade</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit Jahren sind die Verbraucher auch im s&#252;&#223;en Reich der Schokolade nicht mehr vor Innovation und frappierenden Geschmackserlebnissen sicher. Die Erkenntnis, dass sich die in Tafeln und Riegeln verwandelten Bohnen des Kakaobaumes hervorragend mit Wein – rotem allzumal – vertragen, ist inzwischen etabliert. Ebenso etabliert hat sich die Offenheit der Schokolade-Aficionados f&#252;r Experimente. Ein kreativer Kopf, der diese Bereitschaft herausfordert und kultiviert, ist der Steirer Josef Zotter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von Christoph Hahn</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schon seit Jahren sind die Verbraucher auch im s&uuml;&szlig;en Reich der Schokolade nicht mehr vor Innovation und frappierenden Geschmackserlebnissen sicher. Die Erkenntnis, dass sich die in Tafeln und Riegeln verwandelten Bohnen des Kakaobaumes hervorragend mit Wein – rotem allzumal – vertragen, ist inzwischen etabliert. Ebenso etabliert hat sich die Offenheit der Schokolade-Aficionados f&uuml;r Experimente. Ein kreativer Kopf, der diese Bereitschaft</p>
<div id="attachment_945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-945" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/12/nicht-weit-weg-vom-wein-josef-zotters-poesie-aus-schokolade/fabrik-aussen/"><img class="size-medium wp-image-945" title="Fabrik-Aussen" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/12/Fabrik-Aussen-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Hier tobt sich Zotter aus: der Fertigungsbetrieb mit Verkauf in Bergl bei Riegersburg im S&uuml;den der Steiermark. Foto: Zotter/Lehmann</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">herausfordert und kultiviert, ist der Steirer Josef Zotter. Aus seiner Fabrikationsst&auml;tte, im Dorf Riegersburg und somit im S&uuml;den des &ouml;sterreichischen Bundeslandes gelegen, kommen so ausgefallene Kreationen wie die Sorten „Engelflug“ (gef&uuml;llt mit Zitronenpolenta), das „St&uuml;ck vom Gl&uuml;ck“ (helle Milchkuvert&uuml;re mit s&uuml;&szlig;er Orange) oder im Vergleich damit viel schr&auml;gere Sorten wie Ananas-Marshmallows, Grammel (die aus dem Schmalz)-Nuss, Hanf-Mocca, Ananas-Paprika, „F&uuml;r Langschl&auml;fer“ (mit Kaffee) und etliche mehr. Das alles stellt der gelernte Konditor eigenem Bekunden nach nicht nur in Bio-Qualit&auml;t, sondern auch ausschlie&szlig;lich aus fair gehandelten Zutaten her. Allerdings hat eine solche Produktion ihren Preis, muss ihn wohl auch haben: Im Online-Shop (<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zotter.at/">www.zotter.at</a></span></span></span>) kostet eine 70-Gramm-Tafel in der Regel 3,25 Euro.</p>
<div id="attachment_938" class="wp-caption aligncenter" style="width: 259px"><a rel="attachment wp-att-938" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/12/nicht-weit-weg-vom-wein-josef-zotters-poesie-aus-schokolade/schokoturm-pur3/"><img class="size-medium wp-image-938" title="schokoTurm-pur3" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/12/schokoTurm-pur3-249x300.jpg" alt="" width="249" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sieht anders aus, schmeckt auch anders: Schokoldentafeln von Josef Zotter aus der Steiermark. Foto: Zotter/Lehmann</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mag, gemessen an industriellen Produkten wie denen aus dem Reich der bunt gefleckten Kuh, die Tafel ungleich mehr kosten und knapper bemessen sein: Die Geschmackserlebnisse sind, was der Kunde von Zotter erwarten darf, ziemlich komplex – komplex wie das Sortiment des Hauses. Zu dem geh&ouml;ren neben den Tafel- unter anderem auch Trinkschokoladen, das nicht minder k&ouml;stliche „Nougsus“ (klingt und schmeckt nach Luxus) sowie die ummantelten Trockenfr&uuml;chte und N&uuml;sse aus der „Balleros“-Linie (meine Favoriten: Erdbeerkugeln und Kaffee-Datteln), au&szlig;erdem noch andere Delikatessen mehr. Doch die Herzst&uuml;cke, an denen sich das ganze K&ouml;nnen der Zotters erweist, sind und bleiben die Tafeln. Selbst wenn sie s&uuml;&szlig; sind, sind sie nicht prim&auml;r s&uuml;&szlig;, sondern erst einmal fruchtig. Das gilt zumindest f&uuml;r eine der „in &amp; out“-Schokoladen, bei der sich das Erdbeer-Aroma nicht nur in der umh&uuml;llenden Kuvert&uuml;re,</p>
<div id="attachment_946" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-946" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/12/nicht-weit-weg-vom-wein-josef-zotters-poesie-aus-schokolade/schokogesicht/"><img class="size-medium wp-image-946" title="SchokoGesicht" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/12/SchokoGesicht-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz klar Schokoladen-verr&uuml;ckt: Josef Zotter im Portr&auml;t. Foto: Lehmann</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">sondern auch im Inneren findet. Wer sich also ein St&uuml;ck herausbricht (Zotters Werke weisen &uuml;brigens keine Bruchrillen auf) und dieses dem Empfehlungen des Herstellers gem&auml;&szlig; auf der Zunge zerschmelzen l&auml;sst, der nimmt die erste Dosis Erdbeere schon wahr, wenn die H&uuml;lle sich aufl&ouml;st. Sodann aber macht sich die F&uuml;llung bemerkbar, als marmeladiges, fest strukturiertes Mark und – ein sinnliches Erlebnis von eigener Art – in Gestalt der zwischen den Z&auml;hnen zerknackenden kleinen Kerne.</p>
<div id="attachment_939" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-939" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/12/nicht-weit-weg-vom-wein-josef-zotters-poesie-aus-schokolade/brandneuererdaepfelwodka_dummy/"><img class="size-medium wp-image-939" title="BrandneuerErd&auml;pfelwodka_dummy" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/12/BrandneuerErd&auml;pfelwodka_dummy-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn&#39;s Zotter nicht schafft, schafft es keiner - und sei es mit Wodka vom Kartoffelfeld in der F&uuml;llung. Foto: Zotter/Lehmann</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wenn sich aber der Geschmack ins Feinherbe und Zartbittere verschiebt, entfalten die Sch&ouml;pfungen des Steirers ihre St&auml;rken erst richtig. Dann stellt sich heraus, wie spannend das Wechselspiel der in der Tafel untergebrachten Texturen und Geschmacksnoten verlaufen kann. Die H&uuml;lle gibt dem Gaumenerlebnis Struktur, setzt so etwas wie eine Grundlinie – in etwa so wie das die Continuo-Gruppe oder das Cembalo in der barocken Kammermusik zu leisten haben. Die F&uuml;hrung in der Melodie bildet jedoch die F&uuml;llung. Sie wird zum Gegenstand eines Spiels, eines Spiels mit Aromen und den M&ouml;glichkeiten des Materials. So liegt bei „BitterClassic Mousse“ &uuml;ber dem herbe Akzent der 80-prozentigen Kuvert&uuml;re die weiche s&uuml;&szlig;e F&uuml;lle des Inneren. Als wichtig erweist es sich dabei, die Schokolade nicht zu kauen, sondern auf der Zunge schmelzen zu lassen. „Highland Harvest“ ist ein weiteres von Zotters Gedichten aus Hell und Dunkel, Zart und Weich. Hier wird die Bitter-Note der Kuvert&uuml;re zur Basis, &uuml;ber der sich die feine Herbheit sowie die filigrane Sch&auml;rfe des Whiskys erhebt. Es erscheint nicht &uuml;berzogen, Zotters Schokoladen als Materialgedichte zu bezeichnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">(wird fortgesetzt)</p>
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		<title>Rekord-Bilanz an der Mosel</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 16:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mosel]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Grunde plagt Adolf Schmitt seit Jahren ein und dasselbe Problem: Wieder und wieder muss der Winzer aus Konz-Filzen, zugleich als Erster Vorsitzende des Moselwein e.V. oberster Weinwerber der Region, neue Rekorde verk&#252;nden. „Das ist der sch&#246;nste Herbst, den ich bisher erlebt habe“, freut sich der mit Ende 60 sehr erfahrener Vertreter seines Berufsstandes. Wenn auch am 25. August noch schwere Hagelschauer die Mittelmosel zwischen Kr&#246;v und Veldenz heimgesucht haben, jubeln Schmitts Zunftgenossen &#252;ber au&#223;erirdentliche &#214;chsle-Werte bei Riesling und Sp&#228;tburgunder. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Im Grunde plagt &Ouml;konomierat Adolf Schmitt seit Jahren ein und dasselbe Problem: Wieder und wieder muss der Winzer aus Konz-Filzen, zugleich als Erster Vorsitzende des Moselwein e.V. oberster Weinwerber der Region, neue Rekorde verk&uuml;nden. „Das ist der sch&ouml;nste Herbst, den ich bisher erlebt habe“, freut sich der mit Ende 60 sehr erfahrener Vertreter seines Berufsstandes. Wenn auch am 25. August noch schwere Hagelschauer die Mittelmosel zwischen Kr&ouml;v und Veldenz heimgesucht haben, jubeln Schmitts Zunftgenossen &uuml;ber au&szlig;erirdentliche &Ouml;chsle-Werte bei Riesling und Sp&auml;tburgunder. &Auml;hnlich wie Schmitt sch&auml;tzt Moselwein-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und -Pressesprecher Ansgar Schmitz die Aussichten ein: „Das ist von der Qualit&auml;t her ein ganz besonderer Jahrgang“, charakterisiert der gelernte Journalist seine Sicht der Lage und freut sich: „Von trockenen bis zu edels&uuml;&szlig;en Weinen ist alles gegeben.“ </span></span></p>
<div id="attachment_914" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-914" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/rekord-bilanz-an-der-mosel/saar-062/"><img class="size-medium wp-image-914" title="saar 062" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-062-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Moselwein-Vorstandsmitglieder und die Majest&auml;t: Werner Kirchhoff, Andrea Schlechter, Adolf Schmitt, Hans-Rudolf Kiesgen, Rolf Haxel und Ansgar Schmitz (von links) stellten in Wiltingen an der Saar die aktuelle Lesebilanz vor. Foto: Hahn</p></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Vor allem aber: Der Weinjahrgang 2011 an Mosel, Saar und Ruwer wird als herausragendes Jahr mit der bislang fr&uuml;hesten Traubenlese in die Annalen eingehen. Die Besonderheit des Jahrgangs: Die Winzer an Mosel, Saar und Ruwer ernteten vorwiegend goldgelbe, vollreife, gesunde Trauben mit hohen Mostgewichten und idealer Fruchts&auml;ure, die besonders aromatische, fruchtige und harmonische Weine versprechen. Viele Winzer sprechen von einem „gigantischen“ und „sagenhaften“ Ernteergebnis und vergleichen den 2011er bereits jetzt mit legend&auml;ren Weinjahrg&auml;ngen wie 1911, 1921, 1945 und 1971. </span></span></p>
<div id="attachment_915" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-915" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/rekord-bilanz-an-der-mosel/saar-066/"><img class="size-medium wp-image-915 " title="saar 066" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-066-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Trauben sind ihre Welt: Mosel-Weink&ouml;nigin Andrea Schlechter im Serriger K&ouml;nig-Johann-Berg. Foto: Hahn</p></div>
<p>„<span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Die Bilderbuch-Bl&uuml;te sorgte im Zusammenspiel mit ausreichender Wasserversorgung im Sommer und einem goldenen Herbst daf&uuml;r, dass die Winzer eine qualitativ und quantitativ herausragende Weinernte einfahren konnten“, berichtete wiederum Adolf Schmitt bei der Vorstellung der Erntebilanz f&uuml;r das Weinanbaugebiet Mosel in der Nigra-Sektkellerei (Wiltingen/Saar). Die Erntesch&auml;tzung f&uuml;r das Weinanbaugebiet Mosel betr&auml;gt rund 988.000 Hektoliter. Im Vorjahr waren es 300.000 Hektoliter weniger. „Nach der sehr kleinen Erntemenge im Vorjahr f&uuml;llt der 2011er die leeren Keller wieder auf, die Kundennachfrage kann bedient werden“, sagte Schmitt in der Herbstpressekonferenz in Wiltingen an der Saar. Rund 92 Prozent der Weinproduktion, also 906.000 Hektoliter, sind Wei&szlig;weine. Rotwein und Rosé machen mit rund 82.000 Hektolitern acht Prozent der Ernte im Mosel-Gebiet aus. </span></span></p>
<div><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"></span></span></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"></p>
<div id="attachment_919" class="wp-caption aligncenter" style="width: 173px"><a rel="attachment wp-att-919" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/rekord-bilanz-an-der-mosel/saar-070/"><img class="size-medium wp-image-919" title="saar 070" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-070-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Aromatischer Hochgenuss: die Weine vom K&ouml;nig-Johann-Berg, erzeugt von der Filzener Winzerin Andrea Schmitt und ihrem Ehemann Michael Schnur-Schmitt. Foto: Hahn</p></div>
<p></span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Bereits im August wurden erste Trauben fr&uuml;hreifender Sorten f&uuml;r die Produktion von Federwei&szlig;em geerntet. Das au&szlig;ergew&ouml;hnlich warme Fr&uuml;hjahr mit dem fr&uuml;hesten Austrieb und der fr&uuml;hesten Rebbl&uuml;te seit Aufzeichnung der Daten brachte einen Vegetationsvorsprung von rund drei Wochen, der auch durch den regnerischen Sommer nicht mehr aufgehalten wurde. Der wechselhafte Sommer mit h&auml;ufigen Niederschl&auml;gen bis in den September hatte zun&auml;chst noch f&uuml;r Skepsis und Anspannung gesorgt. Nachdem es bereits im Fr&uuml;hjahr teilweise Frostsch&auml;den gegeben hatte, d&auml;mpfte vor allem der Hagel Ende August bei vielen Winzern an der Mittelmosel die Ernteerwartungen. Angesichts der feuchten Witterung wurde schon ein „Turbo-Herbst“ wie 2006 bef&uuml;rchtet. Doch das hervorragende Sp&auml;tsommer- und Herbstwetter mit entsprechender Reifeentwicklung der Trauben machten alle Bef&uuml;rchtungen hinf&auml;llig. Wieder profitierte vor allem der sp&auml;t reifende Steillagen-Riesling von dieser Entwicklung. Die Hauptlese begann bereits um den 10. September f&uuml;r den M&uuml;ller-Thurgau, der zweith&auml;ufigsten Sorte im Gebiet. W&auml;hrend Riesling &uuml;blicherweise erst ab Mitte Oktober gelesen wird, begannen viele Winzer angesichts hoher Mostgewichte und niedriger S&auml;urewerte schon um den 20. September mit der Vorlese beim Riesling. Die Hauptlese der wichtigsten Rebsorte startete schon um den 26. September. Trotz deutlich h&ouml;herer Erntemenge als 2010 waren vollreife, gesunde Trauben mit Mostgewichten von 90 und mehr Grad Oechsle an der Tagesordnung. </span></span></p>
<div><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"></span></span></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"></p>
<div id="attachment_920" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-920" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/rekord-bilanz-an-der-mosel/saar-051/"><img class="size-medium wp-image-920" title="saar 051" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-051-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">So wird&#39;s gemacht: Sektmeister Michael Winkel erkl&auml;rte den Teilnehmern der Moselwein-Herbstpressekonferenz den Herstellungsprozess am Veranstaltungsort, der Nigra-Kellerei in Wiltingen an der Saar. Foto: Hahn</p></div>
<p></span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Viele qualit&auml;tsorientierte Winzer ernteten in mehreren Lesedurchg&auml;ngen. Der Ausbreitung von F&auml;ulnis, vor allem dort wo Hagel oder Insektenfra&szlig; Sch&auml;den angerichtet hatten, wurde mit Vorlese begegnet. Die gesunden Trauben reiften weiter am Stock und lieferten bei moderaten Fruchts&auml;urewerten bestes Lesegut f&uuml;r die Erzeugung harmonischer, trockener, feinherber und fruchts&uuml;&szlig;er Weine. Dank der selektiven Lese wurden auch Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen erreicht – teilweise mit Mostgewichten von &uuml;ber 300 Grad Oechsle. Die g&uuml;nstigen Wetterbedingungen mit &uuml;berwiegend trockenen und sonnigen Tagen erm&ouml;glichten eine stressfreie Lese, die sich bis Ende Oktober hinzog. Botrytis trat nur in geringem Umfange auf. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Die Trauben profitierten von einer extrem langen Vegetationsperiode. Zwischen Bl&uuml;te und Ernte lagen beim Riesling je nach Lage bis zu 160 Tage. Das spiegelt sich auch in der Aromatik der Weine wider, die schon im Jungweinstadium durch Saftigkeit, Mineralit&auml;t und W&uuml;rze sowie den Aromen vollreifer Fr&uuml;chte wie Pfirsich und Maracuja bestechen. Die Moste und Jungweine schmecken sehr klar, fruchtig und reint&ouml;nig. Das S&uuml;&szlig;e-S&auml;ure-Spiel pr&auml;sentiert sich sehr harmonisch. Die Rotweine haben eine gute Farbauspr&auml;gung. (ch/as)</span></span></p>
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		<title>Saar-Riesling: Die Woge Jauch hebt viele Boote</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 12:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Saar ist weg – zumindest offiziell. Seit 2006 ist der Fluss, an dessen rheinland-pf&#228;lzischen Abschnitt zwischen Konz und Serrig Rieslinge mit markant stahliger S&#228;ure wachsen, aus dem Namen der Gebietsweinwerbung verschwunden – wie &#252;brigens auch die Ruwer. Dennoch ist die Saar &#252;ber die Region hinaus pr&#228;sent, vielleicht mehr denn je. Besonders die &#220;bernahme des Weinguts von Othegraven (www.von-othegraven.de) in Kanzem durch Fernsehstar G&#252;nther Jauch hat der Saar einen neuen Bekanntheitsschub verpasst. Doch auch sonst scheinen die Winzer aus diesem Teil der Welt gut und stabil aufgestellt zu sein.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Christoph Hahn</p>
<p>Die Saar ist weg – zumindest offiziell. Seit 2006 ist der Fluss, an dessen rheinland-pf&auml;lzischen Abschnitt zwischen Konz und Serrig Rieslinge mit markant stahliger S&auml;ure wachsen, aus dem Namen der Gebietsweinwerbung verschwunden – wie &uuml;brigens auch die Ruwer. Dennoch ist die Saar &uuml;ber die Region hinaus pr&auml;sent, vielleicht mehr denn je. Besonders die &Uuml;bernahme des Weinguts von Othegraven (<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.von-othegraven.de/">www.von-othegraven.de</a></span></span></span>) in Kanzem durch Fernsehstar G&uuml;nther Jauch hat der Saar einen neuen Bekanntheitsschub verpasst. Doch auch sonst scheinen die Winzer aus diesem Teil der Welt gut und stabil aufgestellt zu sein.</p>
<div id="attachment_901" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-901" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/saar-riesling-die-woge-jauch-hebt-viele-boote/saar-023/"><img class="size-medium wp-image-901" title="saar 023" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-023-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Stilvoll wie auch die Weine des Hauses: der Opel-Olympia-Oldtimer des Weinguts von Othegraven in Kanzem. Foto: Hahn</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jauch, der nicht als Winzer, sondern eher als Weingutsbesitzer bezeichnet werden will, st&ouml;&szlig;t in den Orten um Kanzem durchaus auf Gegenliebe. „Diese Woge hebt alle Boote“, freut sich etwa sein Kollege Dr. Jochen Siemens (<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.dr-siemens.de/">www.dr-siemens.de</a></span></span></span>) und zeigt dabei nicht die geringste Spur von Neid auf den neuen Zunftgenossen. Denn erstens ist Siemens selber ein Quereinsteiger, ist von Beruf eigentlich Journalist und war als solcher Chefredakteur unter anderem der Frankfurter Rundschau seligen Angedenkens als auch der Zeitschrift „Alles &uuml;ber Wein“. Siemens hat sich sein nach ihm genanntes Weingut aufgebaut und kann darum dem Ph&auml;nomen Jauch mit der n&ouml;tigen Gelassenheit entgegen treten – zumal er eines wei&szlig;: „Wir Seiteneinsteiger sind hier nie scheel angesehen worden.“</p>
<div id="attachment_902" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-902" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/saar-riesling-die-woge-jauch-hebt-viele-boote/saar-020/"><img class="size-medium wp-image-902" title="saar 020" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-020-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Alles hat zwei Seiten - auch ein Oldtimer. Foto: Hahn</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Um das, wie er es formuliert, „Alleinstellungsmerkmal Saar-Riesling“ wei&szlig; er nat&uuml;rlich nur zu gut. Die Weine von hier sind merklich, schmeckbar anders. In der Summe zeichnen sie sich durch ein stabiles S&auml;ure-Korsett aus – obwohl: Es geht immer auch anders. Was Peter und Florian Lauer (<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.saar-riesling.de/">www.saar-riesling.de</a></span></span></span>),aus der heimischen Ayler Kupp herausholen, geh&ouml;rt &uuml;ber Saar und Mosel hinaus zu dem Markantesten, was es in Deutschland an Riesling gibt. Was Vater und Sohn aus den verschiedenen Parzellen der imposant aus der Landschaft ragenden Lage gewinnen, wirkt gerade in seiner Fass f&uuml;r Fass divers ausgebauten Variantenbreite beeindruckend – wobei die St&auml;rken eher im feinherben Bereich zu liegen scheinen. Eine runde</p>
<div id="attachment_904" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-904" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/saar-riesling-die-woge-jauch-hebt-viele-boote/saar-014/"><img class="size-medium wp-image-904" title="saar 014" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-014-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Steiler geht&#39;s kaum - und zwar direkt hinter dem Gutshaus von Dr. Siemens. Foto: Hahn</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sache wird die Begegnung mit diesem in sich sehr kompletten Familien-Unternehmen (denn ein Restaurant nebst Hotel geh&ouml;ren dazu) erst, wenn der Gast die Dienste von Peter Lauer junior genossen hat. Der hat n&auml;mlich nicht nur als Sommelier in den Diensten eines internationalen Hotelkonzerns die Welt gesehen, sondern erweist sich im Gespr&auml;ch als erfrischender und unkonventioneller Geist. Mit einem &auml;u&szlig;erst f&auml;higen K&uuml;chenchef an der Seite stellt dieser Patron Men&uuml;s von herausfordernder Originalit&auml;t zusammen. Und das kann zum Beispiel darauf hinauslaufen, dass die gesamte Speisenfolge ausschlie&szlig;lich vom ersten Gang bis zum letzten von gereiften, fruchts&uuml;&szlig;en Weinen begleitet wird.</p>
<div id="attachment_903" class="wp-caption aligncenter" style="width: 302px"><a rel="attachment wp-att-903" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/saar-riesling-die-woge-jauch-hebt-viele-boote/saar-011/"><img class="size-medium wp-image-903" title="saar 011" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-011-292x300.jpg" alt="" width="292" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vom Journalisten zum Weingutsbesitzer: Dr. Jochen Siemens. Foto: Hahn</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gro&szlig;e Zielstrebigkeit und Mut zum unternehmerischen Risiko pr&auml;gen im &Uuml;brigen das Tun von Helmut Plunien, der – fast noch ein Nachbar der Lauers – des unweit von deren Anwesen gelegene Weingut Altenhofen im September 2010 &uuml;bernommen hat und zum Sitz des familieneigenen Weingutes Vols machte. Zu den „Ur-Weinbergen“ im Wiltinger Schlangengraben kamen im Laufe der Zeit Parzellen an der Wiltinger sowie der Ayler Kupp hinzu. Plunien, ein Mann Mitte 40 mit gro&szlig;en, von der Arbeit im Wingert gezeichneten H&auml;nden, bekennt sich ohne Umschweife zum Naturwein-Gedanken und versagt sich ausdr&uuml;cklich jeden Gebrauch von Enzymen und anderen Zus&auml;tzen. An sich selbst stellt Plunien, der auf siebenHektar zu 80 Prozent Riesling sowie – f&uuml;r die Saar durchaus untypisch – ein gewisses Quantum Sp&auml;tburgunder und Cabernet Sauvignon anbaut, sehr hohe Anforderungen: „Ich m&ouml;chte Weine nur so herstellen wie sie mir auch selber schmecken.“ Das klingt recht subjektiv und zielt doch aufs H&ouml;chste. Zu hoffen gibt es bei Vols das Sch&ouml;nste, denn Anlagen (im Wiltinger Schlangengraben) mit Reben von 1920 und 1921 hat schlie&szlig;lich nicht jeder Winzer zu bieten. Nicht minder imposant wirkt Pluniens Biographie: Bevor er sich wieder an der heimischen Saar niederlie&szlig;, war er nacheinander Direktor des B&uuml;rgerspitals in W&uuml;rzburg und der Bisch&ouml;flichen Weing&uuml;ter in Trier – nicht gerade die geringsten Adressen.</p>
<div id="attachment_905" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-905" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/saar-riesling-die-woge-jauch-hebt-viele-boote/saar-008/"><img class="size-medium wp-image-905 " title="saar 008" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-008-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Mann, der wei&szlig;, was er will: Mit Helmut Plunien f&uuml;hrt ein in diesem Gesch&auml;ft h&ouml;chst erfahrener Experte das Weingut Vols in Ayl. Foto: Hahn</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bliebe noch G&uuml;nther Jauch. In der pers&ouml;nlichen Begegnung mit einer Gruppe von Journalisten erweist sich der in Berlin aufgewachsene TV-Journalist als bescheiden und im Tonfall dezent, ein wenig flapsig vielleicht (wenn er den Weinen vom vor der Haust&uuml;r gelegenen Kanzemer Altenberg „Matterhorn-Qualit&auml;t“ zubilligt), aber nie auch nur um einen Deut &uuml;berheblich. „Ich habe mich f&uuml;r die Tradition entschieden“, sagt er zu den Motiven, die ihn 2010 dazu bewogen haben, das bis dato (seit 1996) von seiner Tante Dr. Heidi Kegel gef&uuml;hrte Gut zu &uuml;bernehmen. Und je mehr der Gast Jauch gegen&uuml;ber sitzt, desto mehr gewinnt der Gast das Gef&uuml;hl, es mit einem modernen Landedelmann, einem, der dieses Leben genie&szlig;t, gegen&uuml;ber zu sitzen. „Hier kommen sie in ein ganz anderes Leben rein“, schw&auml;rmt Jauch, und gibt charmant zu, „beim Alkohol langsam sozialisiert“ worden zu sein.Und wiewohl sich die Weine aus dem Haus von Othegraven bei einer Kostprobe durch die Bank elegant und filigran pr&auml;sentieren, sieht der Gutsbesitzer und Fernsehstar Kritiken gefasst entgegen: „Ich habe es mir angew&ouml;hnt, nicht beleidigt zu sein, wenn einem der Wein nicht schmeckt.“ Das d&uuml;rfte aber eher zu den Ausnahmen geh&ouml;ren: Mit Andreas Barth steht dem Talk- und Quizmaster ein renommierter Fachmann zur Seite, der mit seinem eigenen Weingut Lubentiushof in Niederfell an der Terrassenmosel selbst sehr erfolgreich ist.</p>
<div id="attachment_934" class="wp-caption aligncenter" style="width: 173px"><a rel="attachment wp-att-934" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/saar-riesling-die-woge-jauch-hebt-viele-boote/saar-070-2/"><img class="size-medium wp-image-934" title="saar 070" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/saar-0701-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Saar-Riesling hat Zukunft - wie zum Beispiel die Weine vom Serriger K&ouml;nig-Johann-Berg. Foto: Hahn</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zukunft hat die Saar auf jeden Fall mehr sals genug &#8211; so viel, dass sie Winzern wie Andrea Schmitt und ihrem Mann Michael Schnur-Schmitt (<a href="http://www.weingut-adolf-schmitt.de">www.weingut-adolf-schmitt.de</a>) Mut macht, lange brach gefallene Lagen wie den Serriger K&ouml;nig-Johann-Berg wieder zu bepflanzen. Denn Kenner wissen l&auml;ngst: Riesling aus Filzen, Ayl, Kanzem, Wiltingen und anderen Orten am Fluss kann ein Riesling-Freund eigentlich nie genug im Keller haben.</p>
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		<title>Bundesehrenpreis f&#252;r Badischen Winzerkeller</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 16:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaften]]></category>

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&#8220;Wir freuen uns sehr &#252;ber diesen Erfolg, gerade f&#252;r unsere Winzerinnen und Winzer&#8221;, betonte Wilfried D&#246;rr, Vorstand Produktion/Oenologie des Badischen Winzerkellers. &#8220;Wir haben unserer Winzerschaft mit der Qualit&#228;tsoffensive der letzten Jahre sehr viel Engagement abverlangt. Umso mehr ist der diesj&#228;hrige Bundesehrenpreis eine Best&#228;tigung f&#252;r die Leistungsf&#228;higkeit und die Kontinuit&#228;t unserer Weinerzeugung. Das geht aber nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-family: Arial;"><span style="color: #800000;"><span style="font-size: x-small;"></span></span></span></p>
<div>
<div id="attachment_897" class="wp-caption aligncenter" style="width: 107px"><a rel="attachment wp-att-897" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/bundesehrenpreis-fuer-badischen-winzerkeller/994-41/"><img class="size-medium wp-image-897" title="994-41" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/994-41-97x300.jpg" alt="" width="97" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Preisgekr&ouml;nt: diese Rul&auml;nder Auslese aus dem Badischen Winzerkeller. Foto: Winzerkeller</p></div>
<p> </p></div>
<div><span style="font-family: Arial; color: #800000; font-size: x-small;"> </span></div>
<div><span style="font-family: Arial; color: #800000; font-size: x-small;">&#8220;Wir freuen uns sehr &uuml;ber diesen Erfolg, gerade f&uuml;r unsere Winzerinnen und Winzer&#8221;, betonte Wilfried D&ouml;rr, Vorstand Produktion/Oenologie des Badischen Winzerkellers. &#8220;Wir haben unserer Winzerschaft mit der Qualit&auml;tsoffensive der letzten Jahre sehr viel Engagement abverlangt. Umso mehr ist der diesj&auml;hrige Bundesehrenpreis eine Best&auml;tigung f&uuml;r die Leistungsf&auml;higkeit und die Kontinuit&auml;t unserer Weinerzeugung. Das geht aber nur mit dem Willen, der Hingabe und der Sorgfalt unserer angeschlossenen Mitgliedsgenossenschaften sowie unserer Mannschaft in der Kellerwirtschaft. Ihnen gilt unser ausdr&uuml;cklicher Dank. Auch die j&auml;hrlich umfangreichen Medaillen der Pr&auml;mierungen (DLG Bundesweinpr&auml;mierung 2011 im Gesamtverbund Badischer Winzerkeller mit insgesamt 29 Gold, 61 Silber und 14 Bronze) sowie die zahlreichen Erfolge bei nationalen und internationalen Degustationswettbewerben belohnen unsere nachhaltige Anbau- und Produktpolitik.&#8221; (pr)</span></div>
</div>
<div id="attachment_892" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-892" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/bundesehrenpreis-fuer-badischen-winzerkeller/foto/"><img class="size-medium wp-image-892" title="Foto" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder ein f&uuml;r Preis-wert befinden: Weine aus dem Badischen Winzerkeller. Foto: Winzerkeller</p></div>
<p>&#8220;Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch an die Winzerinnen und Winzer des Badischen Winzerkellers&#8221;, freute sich die badische Weink&ouml;nigin Natalie Henninger zusammen mit Wilfried D&ouml;rr, Vorstand Produktion/Oenologie. Der Badische Winzerkeller erh&auml;lt bereits zum dritten Mal in Folge den Bundesehrenpreis im Rahmen der diesj&auml;hrigen DLG-Bundesweinpr&auml;mierung. Dieser Preis gilt der herausragenden Gesamtleistung im f&uuml;hrenden Qualit&auml;tswettbewerb f&uuml;r deutsche Weine und Sekte. Der Badische Winzerkeller erhielt diese Auszeichnung bereits zum zw&ouml;lften Mal. In diesem Jahr ist es der Bundesehrenpreis in Bronze.</p>
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		<title>„Badischer Wein“ zieht um</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 13:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit  sofortiger Wirkung haben die Badischer Wein GmbH sowie die Weinwerbezentrale badischer Winzergenossenschaften eG ihren Firmensitz nach Freiburg verlegt.  Die neuen R&#228;umlichkeiten in der Basler Landstra&#223;e 28 b beherbergen ab sofort das B&#252;ro, das von der Karlsruher Ke&#223;lerstra&#223;e in den S&#252;den verlegt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><strong>Freiburg/Karlsruhe.</strong></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Mit sofortiger Wirkung haben die Badischer Wein GmbH sowie die Weinwerbezentrale badischer Winzergenossenschaften eG ihren </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Firmensitz</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> nach Freiburg verlegt. Die neuen R&auml;umlichkeiten in der Basler Landstra&szlig;e 28 b beherbergen ab sofort das B&uuml;ro, das von der Karlsruher Ke&szlig;lerstra&szlig;e in den S&uuml;den verlegt wurde. „Wirtschaftlich gesehen war dies ein sinnvoller Schritt: Die B&uuml;ro- und Lagerr&auml;ume in Karlsruhe sind auf die Dauer zu gro&szlig; geworden. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen wir jetzt noch enger mit den badischen Winzerinnen und Winzern </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">zusammenarbeiten</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">, direkte Kontakte noch effizienter nutzen und haben </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">in Freiburg</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> nicht zuletzt mit die meisten Sonnenstunden in Deutschland. Zu unserem Motto ‚Badischer Wein – von der Sonne verw&ouml;hnt‘ passt das bestens.“ erkl&auml;rt Sonja H&ouml;ferlin, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Badischer Wein GmbH, die Beweggr&uuml;nde. </span></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-883" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/badischer-wein-zieht-um/2011_10-baden/"><img class="size-medium wp-image-883 " title="2011_10-baden" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_10-baden-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Badischer Wein/Yoopress</p></div>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Das </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">kleine Mitarbeiterteam</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> soll sich k&uuml;nftig noch mehr auf die Kernaufgaben </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">und Serviceleistungen </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">konzentrieren und mit weniger logistischem Aufwand noch mehr an Schlagkraft gewinnen. Dabei helfe nicht nur, dass Freiburg </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">fast</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> ideal die Philosophie des Badischen Weins mit „Genuss und Lebensfreude“ transportiere, sondern auch </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">die N&auml;he zum</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Schwarzwald </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">als bekannte</span></span><span style="color: #00ffff;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Tourismusadresse sowie das beeindruckende Weinbergpanorama </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">in Sichtweite. „N&auml;her an dem, wof&uuml;r wir arbeiten und n&auml;her an unseren Mitgliedern“ ist H&ouml;ferlin </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">davon</span></span><span style="color: #00dcff;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">&uuml;berzeugt, das Ziel, Interesse am Badischen Wein zu wecken, noch besser und glaubw&uuml;rdiger erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Badischer Wein GmbH wurde 2009 gegr&uuml;ndet. Hervorgegangen ist sie aus der ehemaligen Weinwerbezentrale badischer Genossenschaften e. G., die seit 1952 Werbung f&uuml;r badische Weine betreibt. Die Gesellschaft ist eine nicht auf Gewinn ausgerichtete Marketinggemeinschaft der badischen Weinerzeuger. Die Kosten f&uuml;r Marketingaktivit&auml;ten werden auf freiwilliger Basis von den Mitgliedern getragen. Ziel der Werbegemeinschaft ist die Steigerung des Bekanntheits-grades des Badischen Weins und die St&auml;rkung der Dachmarke, die f&uuml;r Einzigartigkeit und Vielfalt, Lebensfreude und Genuss steht. Aktuell geh&ouml;ren 137 Winzergenossenschaften, Weing&uuml;ter und Weinkellereien zur Badischer Wein GmbH. (pr)</span></span></p>
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		<title>Sp&#228;tburgunder aus Waldulm schmeckt auch dem Papst</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 06:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der diesj&#228;hrigen DLG-Weinpr&#228;mierung holten die Waldulmer Winzer mit ihren Weinen 11 Mal „Gold“ und 3 Mal „Silber“. Die DLG-Weinpr&#228;mierung gilt als die wichtigste bundesweit und wirkt sich auf das Kaufverhalten von Weinkennern aus. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der diesj&auml;hrigen DLG-Weinpr&auml;mierung holten die Waldulmer Winzer mit ihren Weinen 11 Mal „Gold“ und 3 Mal „Silber“. Die DLG-Weinpr&auml;mierung gilt als die wichtigste bundesweit und wirkt sich auf das Kaufverhalten von Weinkennern aus. Die Winzergenossenschaft Waldulm konnte erst zuletzt im renommierten „Berliner Weinf&uuml;hrer“ punkten. Beim Papstbesuch in Freiburg kam w&auml;hrend des Abendessens ebenfalls ein Sp&auml;tburgunder aus Waldulm auf den Tisch.</p>
<div id="attachment_878" class="wp-caption aligncenter" style="width: 178px"><a rel="attachment wp-att-878" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/10/spaetburgunder-aus-waldulm-schmeckt-auch-dem-papst/papstwein-web/"><img class="size-medium wp-image-878" title="papstwein-web" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/10/papstwein-web-79x300.jpg" alt="" width="168" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Diesen Roten aus Waldulm lie&szlig; sich auch der Paost bei seinem Besuch in Freuburg schmecken. Foto: WG</p></div>
<p>Vier Gr&uuml;nde m&ouml;chte der Waldulmer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Tino Schneider annehmen, warum die Wahl auf einen Sp&auml;tburgunder der Winzergenossenschaft Waldulm fiel: „Erstens sind wir schon l&auml;nger Lieferanten des Borromaeums, zweitens sind wir schon seit langer Zeit als Messweinlieferanten vom Erzbistum lizenziert. Die neueste Verl&auml;ngerungsurkunde bis 2016 ging erst im vergangenen Mai ein. Drittens besitzt das Erzbistum in Waldulm einige Rebfl&auml;chen, die an Genossenschaftsmitglieder verpachtet sind. Und nicht zuletzt sind wir davon &uuml;berzeugt, dass es sich bei diesem Wein um einen hervorragenden Tropfen des ohnehin ausgezeichneten Jahrgangs 2009 handelt.“ Als Messweine werden nur Weine zugelassen, die aus einer Rebsorte gekeltert wurden, nicht verschnitten sind, aus einer klar definierten Lage stammen und auch nicht verbessert wurden. Alles Eigenschaften, die auf den genannten Tropfen ohne Abstriche zutreffen. Obendrein war die Winzergenossenschaft 1928 vom seinerzeitigen katholischen Ortspfarrer Wilhelm Fichter gegr&uuml;ndet worden und nahm im Keller des Pfarrhauses ihren Anfang. Schneider freut sich, dass er von diesem Wein noch etwas im Keller hat, und so Waldulmer Weinfreunde den gleichen Tropfen wie der Papst genie&szlig;en k&ouml;nnen. (pr)</p>
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		<title>WG Oberkirch wieder weit vorne</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des internationalen Degustationswettbewerbs Mundus vini wurde die Oberkircher Winzer eG mit dem Titel „Erzeuger des Jahres“ gew&#252;rdigt. Diese Sonderauszeichnung gibt es f&#252;r besondere Leistungen. Die Oberkircher hatten bei dem Wettbewerb f&#252;nf Gold- und zwei Silber-Medaillen erhalten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>  <strong>Im Rahmen des internationalen Degustationswettbewerbs Mundus vini wurde die Oberkircher Winzer eG mit dem Titel „Erzeuger des Jahres“ gew&uuml;rdigt. Diese Sonderauszeichnung gibt es f&uuml;r besondere Leistungen. Die Oberkircher hatten bei dem Wettbewerb f&uuml;nf Gold- und zwei Silber-Medaillen erhalten. </strong></p>
<p>Das ist f&uuml;r die Oberkircher das beste Ergebnis r&uuml;ckblickend seit Bestehen des Wettbewerbs im Jahr 2001. Eine internationale Jury aus 273 Juroren aus 50 Nationen verkostet jedes Jahr &uuml;ber 6000 Weine aus allen Anbaugebieten dieser Welt. Daher freuen sich die Oberkircher Weinmacher &uuml;ber das Gesamtergebnis und den Titel bester Erzeuger Deutschlands zu sein. Denn dieser Titel ist das Ergebnis aus der Summe von elf Weinen, die sich alle positiv pr&auml;sentiert haben, erl&auml;utert dazu Kellermeister Martin B&auml;uerle. „Dies ist die Beweisf&uuml;hrung, dass wir alles richtig gemacht haben.“ Die Auszeichnungen vor allem f&uuml;r die Burgunder-Sorten demonstriert die St&auml;rke des Oberkircher Betriebes. Die Weine hatten bewiesen, dass sie sowohl sortenspezifisch als auch &uuml;ber das gesamte Sortiment punkten k&ouml;nnen.</p>
<div id="attachment_874" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-874" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/09/wg-oberkirch-wieder-weit-vorne/wg-02-neu/"><img class="size-medium wp-image-874" title="WG-02 neu" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/09/WG-02-neu-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die Oberkircher Winzer eG wurde beim internationalen Verkostungswettbewerb zum Erzeuger des Jahres gek&uuml;rt. Es freuen sich dar&uuml;ber: Kellermeister Martin B&auml;uerle, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand Markus Ell, Vorstandsvorsitzender Martin Graf und Qualit&auml;tsmanager Frank M&auml;nnle (von links).</p></div>
<p>Die Weine werden der Jury in Gl&auml;sern zur Verkostung hingestellt und werden somit vollst&auml;ndig anonym in Bezug auf ihre Herkunft beurteilt. „Dieser Wettbewerb wird hoch professionell durchgef&uuml;hrt“, betont der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorstand der Oberkircher Winzer eG, Markus Ell. Alle Weine mussten sich dem internationalen Vergleich stellen.</p>
<p>Die Oberkircher Winzer eG wird ihre gro&szlig;en Pr&auml;mierungserfolge im Rahmen einer Pr&auml;mierungsfeier mit Verkostung am Freitag, 18. November ab 18 Uhr in den R&auml;umen der Winzergenossenschaft feiern. Dort k&ouml;nnen dann auch die Siegerweine bei Mundus vini verkostet werden. Der Wettbewerb z&auml;hlt &uuml;brigens zu den gr&ouml;&szlig;ten internationalen Wettbewerben.</p>
<p>Gold erhielten die 2010er Oberkircher Riesling Sp&auml;tlese trocken, die 2010er Klingelberger 1782 Sp&auml;tlese trocken, 2010er Vinum Nobile Grauer Burgunder Qualit&auml;tswein trocken, 2010er Vinum Nobile Wei&szlig;er Burgunder Qualit&auml;tswein trocken und 2009er Collection Royal Sp&auml;tburgunder Rotwein Qualit&auml;tswein trocken. (suwa)</p>
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		<title>Consilium Th&#252;ngersheim: Genossenschaft setzt auf &#246;kologischen und konventionellen Anbau zugleich</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 13:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgunder]]></category>
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		<description><![CDATA[Monika Bauer ist stolz auf ihren Heimatort Th&#252;ngersheim, der rund 15 Kilometer n&#246;rdlich von W&#252;rzburg am Main liegt. Darum will sie jetzt auch etwas los werden: „Wir sind die zweitgr&#246;&#223;te Weinbau-Gemeinde in ganz Bayern“, freut sich Bauer. Daran haben auch die blonde Fr&#228;nkin und ihr Ehemann Ottmar Anteil – nicht nur, weil sie die schmucke Pension „Wein-Tr&#228;ume“ (www.wein-traeume.de) betreiben, sondern weil sie auf ihren 17 Hektar Insgesamt gibt es in Th&#252;ngersheim bei 2650 Einwohnern mehr als 200 Hektar) Rebfl&#228;che als Mitglieder der &#246;rtlichen Winzergenossenschaft unter anderem Silvaner, M&#252;ller-Thurgau und Sp&#228;tburgunder anpflanzt. Diese Winzergenossenschaft, die sich seit kurzem nicht mehr so, sondern „Consilium“ (www.consilium-wein.de und www.wg-thuengersheim.de) nennt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Von Christoph Hahn</p>
<p>Monika Bauer ist stolz auf ihren Heimatort Th&uuml;ngersheim, der rund 15 Kilometer n&ouml;rdlich von W&uuml;rzburg am Main liegt. Darum will sie jetzt auch etwas los werden: „Wir sind die zweitgr&ouml;&szlig;te Weinbau-Gemeinde in ganz Bayern“, freut sich Bauer. Daran haben die blonde Fr&auml;nkin und ihr Ehemann Ottmar Anteil – nicht nur, weil sie die schmucke Pension „Wein-Tr&auml;ume“ (<span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.wein-traeume.de/">www.wein-traeume.de</a></span></span>) betreiben, sondern &uuml;berdies, weil sie auf ihren 17 Hektar  als Mitglieder der &ouml;rtlichen Winzergenossenschaft unter anderem Silvaner, M&uuml;ller-Thurgau und Sp&auml;tburgunder anpflanzen. Diese Winzergenossenschaft  nennt sich seit kurzem nicht mehr so, sondern „Consilium“ (<span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.consilium-wein.de/">www.consilium-wein.de</a></span></span> und <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.wg-thuengersheim.de/">www.wg-thuengersheim.de</a></span></span>).  Wie dem auch sei: In einer Region, die durch wenige Ortsgenossenschaften wie die Th&uuml;ngersheimer, den Sommeracher Winzerkeller und die Nordheimer „DiVino“ sowie durch die Gebietsgenossenschaft GWF sowie vor allem durch viele Direktvermarkter, die ihren Wein ab Hof verkaufen, gepr&auml;gt wird, geh&ouml;rt das frisch gem&uuml;nzte „Consilium“ zu den qualitativ besten Anbietern.</p>
<div id="attachment_848" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-848" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/09/consilium-thuengersheim-genossenschaft-setzt-auf-oekologischen-und-konventionellen-anbau-zugleich/hauswg1-neu/"><img class="size-medium wp-image-848 " title="HAUSWG~1 neu" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/09/HAUSWG1-neu-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Heimat gepflegter Weine: das Geb&auml;ude des Consilium Th&uuml;ngersheim an der Veitsh&ouml;chheimer Stra&szlig;e. Foto: WG</p></div>
<p>Dabei haben die Produkte an und f&uuml;r sich weder Lifting noch Branding n&ouml;tig. Vieles haben die Genossen auch schon in der Vergangenheit richtig gut hingekriegt – die Orientierung auf &Ouml;ko-Weinbau zum Beispiel, Bioland-Zertifikat inbegriffen. Mit dem halbtrockenen Bacchus von 2009 konnten die Th&uuml;ngersheimer auf der Messe „BioFach“ in N&uuml;rnberg einen Preis einheimsen. Kein Wunder, denn der sonst nur in Rheinhessen verbreitete Wei&szlig;wein, eine Kreuzung aus Riesling, Silvaner und M&uuml;ller-Thurgau, ist ein erfrischender Tropfen, der sich in diesem Fall durch ein sch&ouml;nes Bukett, eine deutliche Fruchtnote mit leichter Muskat-W&uuml;rze und dezenter S&auml;ure auszeichnet – ein idealer Zechwein mit Zeug zu mehr.</p>
<div id="attachment_849" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-849" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/09/consilium-thuengersheim-genossenschaft-setzt-auf-oekologischen-und-konventionellen-anbau-zugleich/thueng-005-neu/"><img class="size-medium wp-image-849" title="th&uuml;ng 005 neu" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/09/th&uuml;ng-005-neu-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bringt seit dem Amtsantritt im September 2010 die Th&uuml;ngersheimer Genossenschaft neu an den Start: Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wendelin Grass. Foto: Hahn</p></div>
<p>Was also in die Flasche kommt, bedarf vom Geschmacklichen her keiner Korrektur – die Th&uuml;ngersheimer Weine sind so gut wie alle handwerklich sauber geraten und ragen nicht selten &uuml;ber den Durchschnitt hinaus. Zwar strafft der neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wendelin Grass das Sortiment und sorgt zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Ulrich Lutz f&uuml;r einen der „Consilium“-Philosophie entsprechenden Markenauftritt. „Consilium“ bedeutet vom Lateinischen ins Deutsche &uuml;bersetzt so viel wie „Rat“ oder „Zusammenschluss“. Im Grunde signalisiert der neue Name das selbe wie der alte. Und trotzdem, so Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Vorstandsvorsitzender in eine Presseerkl&auml;rung, „passt der neue Name hervorragend zum Wesen einer Genossenschaft und transportiert die genossenschaftliche Idee in einer ansprechenden und modernen Weise“. Dass sie gut sind, haben die Th&uuml;ngersheimer mehr als einmal schrift- und offiziell bekommen – sei es durch die „BioFach“-Urkunde, sei es mit der Anerkennung als beste fr&auml;nkische WG durch die Fachzeitschrift „Weinwirtschaft“ anno 2010. Das selbe Blatt hat Wendelin Grass und den Seinen ihren Rang im &Uuml;brigen noch einmal best&auml;tigt: Bundesweit kamen sie unter 88 Genossenschaften auf Rang 6. Zum Spektrum sagt der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer: „Wir sind Wei&szlig;wein-gepr&auml;gt.“ 47 Prozent der Anbaufl&auml;che nimmt der M&uuml;ller-Thurgau in Beschlag, 14 Prozent der Silvaner und drei der Sp&auml;tburgunder.</p>
<p>Freilich lie&szlig;en es die Th&uuml;ngersheimer nicht bei der Namens&auml;nderung und dem gelifteten Auftritt bewenden. Auch mit der Straffung des Sortiments von rund 200 auf etwa 60 Positionen waren die Ver&auml;nderungen, die der nahe der Nahe in Stromberg geborene Grass seit seinem Amtsantritt im September 2010 umgesetzt hat, noch nicht vorbei: Auf einer eigene Abf&uuml;llanlage hat die Genossenschaft verzichtet und benutzt statt dessen die der „DiVino“ in Nordheim – wobei einer der Kellermeister aus Th&uuml;ngersheim immer dabei ist.</p>
<div id="attachment_850" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-850" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/09/consilium-thuengersheim-genossenschaft-setzt-auf-oekologischen-und-konventionellen-anbau-zugleich/thueng-002-neu/"><img class="size-medium wp-image-850" title="th&uuml;ng 002 neu" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/09/th&uuml;ng-002-neu-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Decken ein weites Spektrum ab: Bochsbeutel-Weine aus Th&uuml;ngersheim. Foto: Hahn</p></div>
<p>Den Weinen haben allem Umstellungen nicht den geringsten Abbruch zugef&uuml;gt. Der Bio-Bacchus (die &Ouml;ko-Weine werden als Produktlinie „Terra Consilium“ vermarktet) ist ein herrlich saftiger Tropfen; die 2009er trockene Silvaner-Sp&auml;tlese vom Th&uuml;ngersheimer Scharlachberg bietet ein &auml;hnliches sattes Gef&uuml;hl im Mund. Schlie&szlig;lich der 2008er Sp&auml;tburgunder, eine trockene Sp&auml;tlese vom Johannisberg: W&auml;rme, F&uuml;lle, Fruchtigkeit und ein relativ dezente Holznote geh&ouml;ren zu seinen hervorstechenden Charaktereigenschaften. Zu Wild und K&auml;se passt dieser Wein ebenso wie zu Schokoladendesserts mit ausgepr&auml;gten R&ouml;staromen.</p>
<div id="attachment_851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-851" href="http://www.weinlese-seite.de/2011/09/consilium-thuengersheim-genossenschaft-setzt-auf-oekologischen-und-konventionellen-anbau-zugleich/haus-7-neu/"><img class="size-medium wp-image-851" title="Haus 7 neu" src="http://www.weinlese-seite.de/wp-content/uploads/2011/09/Haus-7-neu-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Einen Besuch wert: die Pension &quot;Wein-Tr&auml;ume&quot; der Winzerfamilie Bauer. Foto: Bauer</p></div>
<p>Es gibt jedoch nach Faktoren, die den Wohlf&uuml;hleffekt in dem schmucken Effekt noch verst&auml;rken: der Dorfgasthof „Zum B&auml;ren“ neben der Kirche etwa, die Metzgerei G&ouml;tz (den Presssack probieren) oder die Landb&auml;ckerei Weber, wie die Metzgerei in der Unteren Hauptstra&szlig;e gelegen. Doch so gut wie nichts vermag die Herzlichkeit und den Komfort der Bauer&#8217;schen „Wein-Tr&auml;ume“ zu toppen. Zu solchen Botschaftern k&ouml;nnen sich die Th&uuml;ngersheimer getrost gratulieren – Winzergenossenschaft hin, Consilium her.</p>
<p>&Uuml;brigens: Monika Bauer ist zertifizierte Weinerlebnis-G&auml;stef&uuml;hrerin (<a href="http://www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de">www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de</a>). Wer ihre Dienste in Anspruch, sieht mehr &#8211; garantiert.</p>
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