Flüsse der Genüsse – Eine kulinarische Entdeckungsreise
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Die Hex vom Dasenstein präsentiert sich in einem neuen Erscheinungsbild am Markt. Aus der knorrigen Hex ist eine moderne, weltoffene junge Hexe geworden. Damit kommt der Winzerkeller dem vielfachen Wunsch von Kunden, Händlern und Gastronomie nach, künftig ein zeitgemäßes Gewand für die Hex zu wählen. Damit sieht die Verwaltung die Weichen für die Zukunft gestellt. [...]
Bei der diesjährigen DLG-Weinprämierung holten die Waldulmer Winzer mit ihren Weinen 11 Mal „Gold“ und 3 Mal „Silber“. Die DLG-Weinprämierung gilt als die wichtigste bundesweit und wirkt sich auf das Kaufverhalten von Weinkennern aus.
Im Rahmen des internationalen Degustationswettbewerbs Mundus vini wurde die Oberkircher Winzer eG mit dem Titel „Erzeuger des Jahres“ gewürdigt. Diese Sonderauszeichnung gibt es für besondere Leistungen. Die Oberkircher hatten bei dem Wettbewerb fünf Gold- und zwei Silber-Medaillen erhalten.
Monika Bauer ist stolz auf ihren Heimatort Thüngersheim, der rund 15 Kilometer nördlich von Würzburg am Main liegt. Darum will sie jetzt auch etwas los werden: „Wir sind die zweitgrößte Weinbau-Gemeinde in ganz Bayern“, freut sich Bauer. Daran haben auch die blonde Fränkin und ihr Ehemann Ottmar Anteil – nicht nur, weil sie die schmucke Pension „Wein-Träume“ (www.wein-traeume.de) betreiben, sondern weil sie auf ihren 17 Hektar Insgesamt gibt es in Thüngersheim bei 2650 Einwohnern mehr als 200 Hektar) Rebfläche als Mitglieder der örtlichen Winzergenossenschaft unter anderem Silvaner, Müller-Thurgau und Spätburgunder anpflanzt. Diese Winzergenossenschaft, die sich seit kurzem nicht mehr so, sondern „Consilium“ (www.consilium-wein.de und www.wg-thuengersheim.de) nennt.
Wenige Kilometer nur sind es vom Rhein bei Remagen – dann verengt sich kurz vor Heimersheim das Tal der Ahr. Rebhänge machen sich breit oder ducken sich, auf kleine Terrassen verteilt, an die aufsteigenden Flanken der Eifel. Eng ist es hier bisweilen. Das Klima und die Stimmung im Tal wirken ungeheuer dicht und bestimmen die Eigenart im mit einer Fläche von rund 550 Hektar größten geschlossenen Anbaugebiet für Rotwein.
Die Winzergenossenschaften Gengenbach, Rammersweier und Zeller Abtsberg starten Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss. Jochen Basler übernimmt ab 1. September 2011 die Geschäftsführung der Gengenbacher Winzergenossenschaft, bleibt in dieser Funktion aber auch bei der Zeller Abtsberg Winzer eG.
n der Geschichte des Weinguts von Franckenstein hat sich die Stadtflucht auf ganz merkwürdige Weise eingeschrieben: Eigentlich nämlich lag das Kellereigebäude des Weinguts von Franckenstein mitten in der Offenburger City, da, wo heute moderne Textilien vor allem an die Frau gebracht werden. Von da sind die Vorgänger der heutigen Pächter, der Familie Huschle, umgezogen und haben ein modernes Gebäude an der Peripherie der Ortenauer Hauptstadt errichtet. Dort auch dort umringen inzwischen Wohnhäuser und ein Krankenhaus das Anwesen der mittelbadischen Winzer. Ihre Weinberge liegen darum in ein paar Kilometern Entfernung. Nahe dem Ort Zell-Weierbach findet sich in Franckenstein’schem Alleinbesitz das Neugesetz, gleich nebenan der Abtsberg. Etwas weiter, im Kinzigtal bei Gengenbach, findet sich das durch Motorradrennen bekannt gewordene Dorf Berghaupten, wo vor allem Weißburgunder, Chardonnay und Riesling gedeihen.
Rund zehn Kilometer nördlich von Offenburg zweigt das Renchtal aus der Rheinebene ab. In der Nähe des Marktstädtchens Oberkirche herrschen nicht nur vom Klima, sondern auch vom Boden und dem Gelände her Grundlagen für den Weinbau. An den Hängen und auf günstigen Flachlagen wachsen Rote und Weiße, die die Oberkircher Winzergenossenschaft (WG) von der Traube übers Fass in die Flasche bringt und damit in wachsendem Maß über die eigene Region hinaus erfolgreich ist.
Württemberg ist Genossenschaftsland. Die Zahlen sprechen für sich: Rund 85 Prozent der Traubenproduktion eines Jahres wird im Keller einer WG zum Wein ausgebaut. Württemberg ist aber auch ein Land der einzig-artigen Weine: Lemberger, Trollinger, aber auch der Schwarzriesling genießen rund um die Zentren Stuttgart und Heilbronn eine Verbreitung wie nirgendwo sonst. Diese Kultur mit „roten“ Stärken, in der Riesling und Kerner ein gewisses weißes Gegengewicht bilden, kennzeichnen Bodenständigkeit und Vielfalt. Dass Winzergenossenschaften primär für Massenware stehen, erweist sich hier rasch als Vorurteil.
Unverwechselbar, wurzelecht, knorrig und dabei weltläufig: Viele Begriffe werden auf die Mosel und ihr berühmtestes Produkt, den Wein, hin angewendet und treffen auch zu. Touristiker, Winzer und andere Gestalter der Region angetreten, mit der so genannten „Dachmarke Mosel“ für Begriffssicherheit und Qualitätsstandards zu sorgen. Ein goldenes M, dessen Linien so mäandern wie die Schleifen des Flusses zwischen Trier und Cochem, verknappt die Eigenheiten der Region zu einem griffige Bild und dient zugleich als Echtheitszertifikat, das für die Authentizität und den Willen der Gastgeber (um die geht es hauptsächlich) bürgt, es ihren Gästen schön zu machen.
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Hundert Prozent Öko, hundert Prozent Mosel: Timo Dienhart und seine merk-würdigen RieslingeMögen Winzer auch noch so ausgeprägte Individuen sein: Timo Dienhart aus Maring-Noviand ist immer auch anders. Der junge Mann aus dem Ort im Liesertal, das unweit von Bernkastel-Kues (Orte mit Bindestrich sind in dieser Region nicht gerade selten) an das der Mosel stößt, gehört mit seinem Weingut Zur Römerkelter (www.roemerkelter.de) zu den profilierten ökologischen Erzeugern der Region. Was sein Vater 1977 begonnen hat, führt der Sohn heute konsequent und von großer Überzeugungskraft getragen weiter.
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