Flüsse der Genüsse – Eine kulinarische Entdeckungsreise
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Wenige Kilometer nur sind es vom Rhein bei Remagen – dann verengt sich kurz vor Heimersheim das Tal der Ahr. Rebhänge machen sich breit oder ducken sich, auf kleine Terrassen verteilt, an die aufsteigenden Flanken der Eifel. Eng ist es hier bisweilen. Das Klima und die Stimmung im Tal wirken ungeheuer dicht und bestimmen die Eigenart im mit einer Fläche von rund 550 Hektar größten geschlossenen Anbaugebiet für Rotwein.
Wo viel Geschichte ist, ist auch die Modernität am größten – zumindest an der Mosel und zumindest im Mosel-Weinmuseum von Bernkastel-Kues. Im historischen Gemäuer des Nikolaus-Hospitals, dort, wo eine Brücke die beiden Stadtteile über die Mosel hinweg verbindet, zeigt sich das Museum ganz auf der Höhe der Zeit. Wo bisher allerlei mehr oder minder historische Geräte den Alltag im Wingert und im Keller dokumentierten, dominieren jetzt Computer, eine Aromabar und andere Boten neuzeitlicher Hochtechnologie das Erscheinungsbild.
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Hundert Prozent Öko, hundert Prozent Mosel: Timo Dienhart und seine merk-würdigen RieslingeMögen Winzer auch noch so ausgeprägte Individuen sein: Timo Dienhart aus Maring-Noviand ist immer auch anders. Der junge Mann aus dem Ort im Liesertal, das unweit von Bernkastel-Kues (Orte mit Bindestrich sind in dieser Region nicht gerade selten) an das der Mosel stößt, gehört mit seinem Weingut Zur Römerkelter (www.roemerkelter.de) zu den profilierten ökologischen Erzeugern der Region. Was sein Vater 1977 begonnen hat, führt der Sohn heute konsequent und von großer Überzeugungskraft getragen weiter.
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